3D-Drucken ist eine junge Technologie (Schichtbautechnik) und erlaubt die sehr schnelle Herstellung mehrfarbiger dreidimensionaler Modelle. Die Technik des 3D-Druckens wurde in den 90er Jahren am MIT in den USA entwickelt.
3D-Drucker sind von der Funktion, dem Betrieb und der Handhabung mit einem Tintenstrahldrucker zu vergleichen. Gedruckt wird jedoch nicht auf Papier sondern auf eine Fläche aus Pulver und die Tinte ist ein Kleber (Binder).
Die Modellerstellung erfolgt in 3 Schritten: Der Datenaufbereitung, dem eigentlichen Druckvorgang und der Nachbehandlung durch Infiltration.
Die so erstellten Kunstwerke zeichnen sich durch feinste Linienbildung in der Oberfläche aus, die noch mit einem Hauch feinstem Schutzwachs veredelt wird.

4 Tintenstrahldruckköpfe drucken mit Farbbinder erste Schichtaufnahme ins Pulver, gedruckter Querschnitt des Bauteils erstarrt, unbedrucktes bleibt Pulver

Vorgang wird so lange wiederholt bis das Bauteil fertig ist

Fertiges Modell wird entnommen und unbedrucktes (loses) Pulver aus Hohlräumen geblasen
Und hier noch ein Film zum Funktionsprinzip: